Insourcing bedeutet, eine Aufgabe, Leistung oder Produktionsstufe intern zu erbringen oder dorthin zurückzuverlagern. Gründe können der Aufbau eigener Kompetenzen, bessere Kontrolle über Qualität und Daten, kürzere Abstimmungswege oder eine stärkere Versorgungssicherheit sein.
Die Entscheidung wird häufig als Make-or-buy-Abwägung getroffen. Neben Einkaufspreisen zählen dabei Personal, Anlagen, Schulung, IT, Koordination, Auslastung und Umstellungskosten. Intern erbrachte Leistungen sind nicht automatisch günstiger oder flexibler.
Insourcing kann neue Verantwortlichkeiten schaffen und Abhängigkeiten von externen Anbietern reduzieren, zugleich aber Investitionen und organisatorischen Aufwand erhöhen. Kriterien und erwartete Vorteile sollten vor der Umsetzung festgelegt werden.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.