Bei der Ja-wenn-Technik wird eine mögliche Zustimmung mit einer Bedingung verknüpft. Im Verkauf kann ein Anbieter etwa sagen, dass ein gewünschter Termin möglich ist, wenn die benötigten Voraussetzungen rechtzeitig erfüllt werden.
Die Bedingung sollte sachlich, verständlich und tatsächlich umsetzbar sein. Sie darf nicht den Eindruck erwecken, ein Punkt sei bereits zugesagt, wenn noch wichtige Risiken oder Kosten offen sind. Beide Seiten sollten den Zusammenhang zwischen Bedingung und Gegenleistung verstehen.
Die Methode kann helfen, Verhandlungen zu strukturieren, ersetzt aber keine klare Vereinbarung. Absprachen zu Preis, Lieferzeit und Leistungsumfang sollten schriftlich und eindeutig festgehalten werden.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.