Komplementäre Güter ergänzen sich in der Nutzung, etwa Drucker und passende Verbrauchsmaterialien. Wenn zwei Güter gemeinsam gebraucht werden, kann eine Preis- oder Verfügbarkeitsänderung bei einem Gut die Nachfrage nach dem anderen beeinflussen.

Bei vollkommenen Komplementen werden Güter in einem festen Verhältnis genutzt; in der Realität ist die Ergänzung meist weniger streng und es gibt Ersatzmöglichkeiten. Deshalb fällt die Stärke des Zusammenhangs je nach Produkt und Situation unterschiedlich aus.

In der Nachfrageanalyse wird die Wechselwirkung häufig über die Kreuzpreiselastizität untersucht. Ob sie negativ ist und wie stark, muss anhand von Markt und Zeitraum empirisch bestimmt werden.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.