Beim Konzentrationsprinzip werden gezielt Einheiten ausgewählt, denen aufgrund einer festgelegten Größe oder Bedeutung ein großer Teil der zu untersuchenden Merkmale zugeschrieben wird. In einer Unternehmensanalyse können beispielsweise die umsatzstärksten Kunden vollständig berücksichtigt werden.
Das Verfahren kann Aufwand reduzieren, wenn wenige Einheiten den Großteil des Gesamtwerts ausmachen. Es ist eine bewusste, nichtzufällige Auswahl und erfasst kleinere Fälle möglicherweise nicht ausreichend. Ergebnisse lassen sich daher nicht ohne zusätzliche Annahmen auf die gesamte Grundgesamtheit hochrechnen.
Ein Cut-off-Verfahren legt einen Schwellenwert fest, oberhalb dessen alle Einheiten untersucht werden. Schwelle, Ziel und ausgelassene Fälle sollten transparent dokumentiert werden.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.