Ein Marken-Buyout ist der Erwerb einer Marke oder von damit verbundenen Rechten durch ein anderes Unternehmen. Gründe können eine Portfolioveränderung, ein strategischer Marktzugang oder die Veräußerung eines Geschäftsbereichs sein.

Vor einem Kauf sind Inhaberschaft, Schutzgebiete, Waren- und Dienstleistungsklassen, Laufzeiten, Lizenzen, bestehende Streitigkeiten und tatsächliche Nutzung zu prüfen. Häufig gehören weitere Vermögenswerte wie Domains, Designs oder Kundenbeziehungen zum Transaktionsumfang – sie werden aber nicht automatisch mitübertragen.

Der Kaufpreis sollte auf einer nachvollziehbaren Bewertung beruhen. Markenrechte sind immaterielle Vermögenswerte, deren wirtschaftlicher Nutzen von Bekanntheit, Markt, künftiger Nutzung und möglichen Belastungen abhängt.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.