In einer klassischen Marketingtypologie unterscheidet man Präferenzstrategien, die einen wahrgenommenen Qualitäts-, Marken- oder Servicevorteil betonen, und Preis-Mengen-Strategien, die stärker über ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis und Absatzvolumen wirken.

Diese Richtungen sind vereinfachte Modelle und keine vollständigen Beschreibungen realer Märkte. Unternehmen können unterschiedliche Segmente ansprechen und Preis, Leistung, Service und Kommunikation kombinieren. Eine niedrige Preispositionierung ist nicht automatisch kostengünstig oder langfristig tragfähig.

Die Wahl sollte sich an Kundennutzen, Wettbewerb, Kostenstruktur und eigenen Fähigkeiten orientieren. Eine klare Positionierung ist wichtiger als die starre Zuordnung zu einer einzelnen Lehrbuchkategorie.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.