Eine Medienresonanzanalyse (MERA) wertet aus, wie ein Unternehmen, eine Marke oder ein Thema in Medien erscheint. Untersucht werden können Anzahl und Art der Beiträge, Reichweite der Quellen, Tonalität, zentrale Themen, Platzierung und Qualität der Berichterstattung.
Eine reine Zählung von Beiträgen oder potenziellen Kontakten misst nicht automatisch Verständnis, Reputation oder Geschäftswirkung. Für Vergleiche sollten Quellenumfang, Zeitraum, Suchbegriffe und Codierregeln dokumentiert werden; automatisierte Tonalitätsanalysen benötigen eine Qualitätskontrolle.
PR-Erfolg sollte anhand vorab definierter Kommunikationsziele beurteilt werden. Medienpräsenz ist ein möglicher Output, aber nicht gleichbedeutend mit einer veränderten Einstellung oder einem wirtschaftlichen Ergebnis.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.