Beim mehrstufigen Absatz verkauft ein Hersteller nicht unmittelbar an den Endkunden, sondern nutzt Zwischenstufen wie Groß- und Einzelhandel oder Vertriebspartner. Die konkrete Kette hängt von Produkt, Branche und Kundengruppe ab.
Aufgaben der Absatzstufen
Zwischenhändler können Waren bündeln, lagern, transportieren, sortieren, beraten oder Zugang zu bestehenden Kundennetzen bieten. Dafür entstehen zusätzliche Schnittstellen und Kosten; außerdem kann der Hersteller einen Teil der Kontrolle über Präsentation und Kundendaten abgeben.
Ein mehrstufiger Vertriebsweg ist nicht automatisch effizienter als Direktvertrieb. Unternehmen vergleichen Reichweite, Service, Kosten, Lieferfähigkeit und gewünschte Kundennähe. Bei digitalen und physischen Kanälen können mehrere Absatzwege parallel bestehen.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.