Preisformulierung beschreibt, wie ein Unternehmen Preise sprachlich mitteilt, etwa als Gesamtpreis, Monatsbeitrag oder Nutzungsentgelt. Die Wortwahl kann die Wahrnehmung beeinflussen, darf aber Kosten und Bedingungen nicht unklar machen.
Bei Angeboten an Verbraucher müssen vorgeschriebene Preise und Preisbestandteile nach den geltenden Regeln verständlich angegeben werden. Ein niedriger Teilbetrag darf nicht den Eindruck erwecken, er sei der gesamte zu zahlende Preis, wenn weitere Kosten verpflichtend anfallen.
Klare Begriffe und nachvollziehbare Rechenbeispiele helfen Kunden, Angebote zu vergleichen. Die rechtliche Einordnung hängt von Produkt, Kanal und konkreter Darstellung ab.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.