Eine Preisstrategie legt fest, welche Rolle der Preis für Positionierung, Markteintritt und Ertrag eines Angebots spielt. Sie sollte zu Zielgruppe, Kundennutzen, Kostenstruktur und Wettbewerb passen.

  • Premium- oder Hochpreisstrategie: setzt auf einen hohen wahrgenommenen Nutzen, eine klare Differenzierung und passende Kundenerwartungen. Hoher Preis allein beweist keine hohe Qualität.
  • Niedrigpreisstrategie: kann eine breite Nachfrage ansprechen, erfordert aber tragfähige Kosten und ausreichende Kapazität.
  • Penetrationspreis: ein niedriger Einführungspreis soll den Markteintritt erleichtern; das Unternehmen muss prüfen, wie und wann es dauerhaft kostendeckend wird.
  • Skimming: ein zunächst hoher Preis schöpft Zahlungsbereitschaft bestimmter Kundengruppen ab und kann bei wachsendem Wettbewerb schrittweise sinken.

Festpreise beschreiben eine Preisgestaltung ohne individuelle Verhandlung und sind nicht dasselbe wie eine Positionierungsstrategie. Preisentscheidungen müssen außerdem geltende Wettbewerbs- und Verbraucherschutzregeln beachten.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Preispositionierung und Markteinführungsstrategien voneinander abgegrenzt.