Price Modelling bezeichnet quantitative Verfahren, mit denen Unternehmen Preis- und Absatzdaten analysieren. Modelle können zum Beispiel untersuchen, wie Absatz mit Preis, Aktionen, Saison, Wettbewerb und Verfügbarkeit zusammenhängt.
Analysen können temporäre Rabatte und längerfristige Preispositionierung getrennt betrachten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Aktionen oft mit Werbung, Platzierung oder saisonaler Nachfrage zusammenfallen. Ein statistischer Zusammenhang beweist deshalb nicht allein die Ursache einer Absatzänderung.
Gute Modelle dokumentieren Zeitraum, Datenquellen, Annahmen und Unsicherheit und werden gegen neue Daten geprüft. Ergebnisse unterstützen Entscheidungen, ersetzen aber weder Marktwissen noch geeignete Experimente.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.