Sachkapital bezeichnet produzierte materielle Güter, die wiederholt in der Produktion eingesetzt werden, etwa Maschinen, Betriebsgebäude oder Anlagen. In der Volkswirtschaftslehre wird damit ein Teil des Kapitalstocks beschrieben.
Grundstücke sind kein produziertes Sachkapital, können aber als Boden oder Vermögensgegenstand wichtig sein. Im Unternehmensabschluss werden Anlagen nach den Bilanzregeln ausgewiesen; der Begriff Sachkapital ist nicht einfach eine Bilanzposition gegenüber Krediten und Geldkapital.
Kapitalbegriffe
Geldkapital oder Finanzkapital bezeichnet finanzielle Mittel und Ansprüche. Sachkapital beschreibt reale Produktionsmittel. Unternehmen können finanzielle Mittel in Anlagen investieren, aber die Begriffe beantworten unterschiedliche Fragen.
Für Produktivität und Wachstum sind neben Sachkapital auch Arbeit, Wissen, Technologie und Organisation relevant.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.