Die Sortimentspolitik legt fest, welche Produkte oder Leistungen ein Unternehmen anbietet und wie das Angebot strukturiert ist. Entscheidungen betreffen Sortimentstiefe, Sortimentsbreite, Qualität, Varianten, Ergänzungen und Auslistungen.

Das Angebot sollte zu Zielgruppen, Positionierung und verfügbaren Ressourcen passen. Eine größere Auswahl kann Bedürfnisse besser abdecken, erhöht aber Beschaffungs-, Lager- und Entscheidungsaufwand. Ein schmaleres Sortiment kann Prozesse vereinfachen, zugleich aber Kunden verlieren.

Sortimentsentscheidungen sollten anhand von Nachfrage, Deckungsbeitrag, strategischer Bedeutung und Verfügbarkeit überprüft werden. Umsatz allein zeigt nicht, ob ein Artikel wirtschaftlich oder für das Gesamtangebot wichtig ist.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.