Suggestivfragen enthalten eine Erwartung oder nahegelegte Antwort, etwa „Sie möchten doch sicher die bessere Variante?“. Sie können Zustimmung erzeugen, ohne tatsächliche Präferenzen zuverlässig zu erfassen.
In Beratungsgesprächen helfen offene, neutrale Fragen, Bedarf und Einwände zu verstehen. In Befragungen können suggestive Formulierungen Antworten verzerren. Fragen sollten deshalb keine gewünschte Bewertung vorgeben.
Ein Verkaufsgespräch sollte Kunden nicht durch Frageformulierung zu einer Entscheidung drängen. Preis, Bedingungen und Alternativen sind klar darzustellen; die Person muss frei ablehnen können.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.