Die summarische Arbeitsbewertung ordnet eine Tätigkeit als Ganzes ein. Die bewertende Stelle vergleicht sie mit anderen Tätigkeiten oder mit vorgegebenen Lohngruppenbeschreibungen, ohne einzelne Anforderungsmerkmale systematisch zu bepunkt(en).
Verfahren
Beim Rangfolgeverfahren werden Tätigkeiten nach ihrer wahrgenommenen Schwierigkeit oder Verantwortung sortiert. Ein Katalogverfahren ordnet sie anhand allgemeiner Beschreibungen von Entgeltgruppen ein. Die Ergebnisse hängen stark davon ab, wie Tätigkeiten beschrieben und verglichen werden.
Summarische Verfahren sind weniger aufwendig als analytische Verfahren, können aber Unterschiede zwischen einzelnen Anforderungen verdecken. Für faire Entgeltentscheidungen sind nachvollziehbare Kriterien und die geltenden Tarif- oder Betriebsvereinbarungen wichtig.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Rangfolge und Katalogverfahren sowie ihre Grenzen erläutert.