Eine temporale Datenbank speichert Daten mit Zeitbezug. Häufig unterscheidet man die fachliche Gültigkeitszeit (valid time), in der ein Sachverhalt in der realen Welt gilt, und die Transaktionszeit, zu der die Datenbank den Eintrag gespeichert hat.

So lässt sich etwa nachvollziehen, wann eine Vertragsbedingung galt und wann eine nachträgliche Korrektur im System vorgenommen wurde. Datenbanksysteme setzen diese Konzepte unterschiedlich um; es gibt keinen einheitlichen Funktionsumfang für alle Produkte.

Zeitmodelle sollten Zeitzonen, Gültigkeitsintervalle, Korrekturen und Aufbewahrung berücksichtigen. Historische Daten können personenbezogene Informationen enthalten und müssen entsprechend geschützt werden.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.