Mit Transaktionskasse sind Zahlungsmittel gemeint, die Unternehmen oder Haushalte für erwartete laufende Ausgaben bereithalten. Dazu können Bargeld und unmittelbar verfügbare Guthaben zählen.

Bestimmungsfaktoren

Der Bedarf hängt etwa von Höhe und Zeitpunkt der Zahlungen, Zahlungseingängen, Zugang zu Kreditlinien und Verlässlichkeit der Planung ab. Größere wirtschaftliche Aktivität kann mit mehr Transaktionen verbunden sein, führt aber nicht automatisch zu einem proportional höheren Kassenbestand.

Liquidität verursacht Opportunitätskosten: Geld, das jederzeit verfügbar bleibt, kann nicht gleichzeitig für andere Zwecke eingesetzt werden. Zu geringe Kassenhaltung birgt dagegen das Risiko, fällige Zahlungen nicht rechtzeitig leisten zu können.

Unternehmen bestimmen daher einen Bestand, der Sicherheit und Kosten abwägt. Eine Liquiditätsplanung berücksichtigt Fälligkeiten und mögliche Schwankungen statt nur einen festen Prozentsatz des Umsatzes anzusetzen.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.