Trendextrapolation schätzt künftige Werte, indem ein beobachteter Trend aus vergangenen Daten fortgeschrieben wird. Dafür können grafische Verfahren oder statistische Zeitreihenmodelle verwendet werden.

Die Methode setzt voraus, dass das bisherige Muster für den Prognosezeitraum noch relevant ist. Strukturbrüche, neue Wettbewerber, Preisänderungen, Krisen oder politische Eingriffe können den Verlauf verändern.

Eine Prognose sollte Datenbasis, Modell, Zeitraum und Unsicherheit angeben und mit einfachen Vergleichsmodellen geprüft werden. Extrapolation ist kein Ersatz für Szenarien oder fachliche Einschätzung.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.