Eine Unternehmensanalyse untersucht interne Faktoren, die zur Leistungsfähigkeit und Zielerreichung beitragen oder sie begrenzen. Dazu gehören Kompetenzen, Prozesse, Finanzlage, Personal, Technologie, Organisation und verfügbare Ressourcen.
Stärken und Schwächen beurteilen
Stärken und Schwächen sind nur im Hinblick auf ein Ziel oder einen Vergleichsmaßstab aussagekräftig. Eine hohe Produktionskapazität kann beispielsweise eine Stärke sein, wenn Nachfrage besteht, aber eine Belastung, wenn Anlagen dauerhaft ungenutzt bleiben. Interne Kennzahlen sollten deshalb mit Entwicklung, Zielen oder geeigneten Wettbewerbsdaten verglichen werden.
Die Analyse kann interne Daten, Prozessbeobachtungen und Rückmeldungen aus verschiedenen Bereichen verbinden. Einzelne Einschätzungen sollten als Hypothesen gekennzeichnet und durch Belege geprüft werden.
Verbindung zur Umfeldanalyse
In einer SWOT-Betrachtung werden interne Stärken und Schwächen externen Chancen und Risiken gegenübergestellt. Externe Marktbedingungen gehören nicht in die interne Stärken-Schwächen-Liste. Erst die Verbindung beider Analysen kann strategische Optionen sichtbar machen; sie ersetzt jedoch keine Entscheidung und Umsetzungsplanung.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Interne Merkmale und externe Entwicklungen abgegrenzt.