Ein Verbraucherpanel erfasst über einen längeren Zeitraum wiederholt Käufe, Nutzungen oder Einstellungen einer Gruppe von Personen oder Haushalten. Daten können durch Befragung, Einkaufsprotokolle, Scanner oder digitale Erfassung entstehen.

Panels können Veränderungen im Zeitverlauf sichtbar machen, etwa Wechsel zwischen Marken oder Wiederkäufe. Die Teilnehmenden bilden aber nicht automatisch die gesamte Bevölkerung repräsentativ ab. Selbstselektion, Ausfälle, Messfehler und Paneleffekte sind zu berücksichtigen.

Ergebnisse sollten Stichprobe, Erhebungsmethode, Gewichtung und Zeitraum benennen. Personenbezogene Daten müssen transparent und datenschutzgerecht verarbeitet werden.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.