Verkaufsreue kann die Unsicherheit eines Verkäufers nach einem Geschäftsabschluss bezeichnen, etwa Zweifel an Preis, Passung oder Bedingungen. Der Begriff ist weniger standardisiert als die Nachkaufdissonanz von Kunden.
Wenn ein Verkäufer nachträglich erkennt, dass Informationen unvollständig oder fehlerhaft waren, ist eine sachliche Klärung wichtiger als die bloße Bestätigung der eigenen Entscheidung. Kundeninteressen, Vertragsbedingungen und gesetzliche Pflichten sind zu beachten.
Der Ausdruck sollte nicht mit der möglichen kognitiven Dissonanz eines Käufers nach dem Kauf verwechselt werden. Begriffe und Ursachen sind im jeweiligen Kontext zu definieren.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.